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Die letzten Beiträge:

News in der Warteschlange!
  • Heinrich der Raumfahrer…
    6. Feb. 2012, 18:19 | Leser: 5

    Es bleibt eine beeindruckend langsame Zeitlupe, die Heinrich von Kleist da angeworfen hat.  Seit über zweihundert Jahren schon fliegt, schwebt, nein  - schleicht die Kleistische Pistolenkugel aus ihrem Lauf hervor und hat seinen Gaumen noch garnicht durchschlagen, derweil sie, ganz langsam, seinen M[...]

  • Nostromo
    26. Jan. 2012, 09:50 | Leser: 5

    Als wäre die Zeit, als käme einmal die Gelegenheit, als sollte man sich Gedanken machen, als müsste man vorbereitet sein, als könnte man sich wenigstens - ein bisschen - - darauf einstellen -

  • Die Glühlampe und das Mädchen.
    31. Dez. 2011, 11:41 | Leser: 42

    Vor dem Haus: Silvester, Null Uhr angeknipst - der Hundertjahreswechsel. Frauen im Pelz, Lavendelsäbel, Herrschaft im Zylinder, Pferdekutschen, Sektkanonen-Küsse, Lippenstift... und etwas abseits: Wird gepflegt gekotzt. Ein Streichholz zischt im Schnee. Ein Kürassier, sehr jung, in straffer Unifor[...]

  • Noch einmal Heidegger: Stadt, Land, Sprache…
    11. Dez. 2011, 13:27 | Leser: 68

    Bei Heidegger, um ihn herum…findet sich ein Ungelöstes. Eine Art Rätsel. Warum und wozu nahm er im Denken den bäuerlich-feldgängigen, den ländlichen Sprachton an? Ein Ton des Sprechens und Denkens, der sich bei ihm irgendwann verdichtet hatte zu einer Note, die bis heute angezweifelt oder igno[...]

  • Höhe der Technik: Denken und Schreiben im Internet.
    7. Nov. 2011, 20:22 | Leser: 80

    Ein Haus, das man als neugieriger Mensch betritt und als geistig Behinderter wieder verlässt, nennt man in Deutschland eine Schule. Das Problem von vielen Intellektuellen, Schriftstellern und Dichtern heute ist ihre nichtvorhandene Sprache. Wie vor 2000 Jahren halten sie, was sie ihr Sprechen nenne[...]

  • Am Versionenbeschleuniger: Das Kogniversum
    12. Okt. 2011, 22:55 | Leser: 82

    Erst die Gestirne - daraus die Stirn. Erst das Befeuern - darin die Glut. Erst das Umwinden - darin Gehirn. Erst das Erbrüten - daraus die Brut.

  • “In einem RAUM hört Dich niemand schreien.”
    1. Okt. 2011, 11:11 | Leser: 97

    Ende der Ästhetik. Beginn der Ästhese. Ende der reversiblen-Physik. Beginn der Verschränkung. Ende des nichtthermodynamischen Beobachters. Beginn der UM-Wandlung Ende der Anschauung. Beginn der Wahrnehmung. (...)

  • Carmina Burana, 13.-14. Jahrhundert
    15. Sep. 2011, 23:50 | Leser: 102

    Das Wort Schöpfung meint wörtlich ein Schöpfen wie von Wasser mit den hohlen Händen der Sprache. Die Sprache muss sich selbst leer machen, um voll zu werden. Dieses Sich-Leermachen der Sprache verweist auf ein Ausserhalb der Sprache. Sprache, die im Chronischen herum ihre Hände hohl formt, und es sc[...]


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